Dankbarkeit – der Schlüssel zum glücklich(er) sein

Jeder kennt das: es gibt Tage, an denen könnte man die Welt umarmen. Diese Tage sind toll, so könnte es immer sein. Aber dann sind da diese Tage, die uns einen Strich durch die Rechnung machen. Diese, an denen man einfach nur schlechte Laune hat. Man hat an allem etwas auszusetzen und möchte sich am Liebsten für mindestens immer im Bett verkriechen.

Mit diesem regnerischen Wetter häufen sich diese Tage bei mir leider wieder. Auch wenn ich gar keine Lust auf sie habe, sie schleichen sich immer wieder ganz ignorant in mein Unterbewusstsein. Dabei ist der Tag gar nicht so schlecht. Generell ist meine aktuelle Situation nicht schlecht. Gesundheit, Freunde auf die ich mich verlassen kann, Wohnung, Auto, bald eine neue Tür, die sich öffnet. Aber irgendwie hat das alles heute keine Bedeutung, heute ist irgendwie alles doof. Auch wenn die Sonne heute nicht scheint, ich kann mich doch endlich zum ersten mal in dieser Saison in meinen Wollpulli einkuscheln. Ich könnte mich darüber freuen, aber eigentlich hätte ich lieber etwas leichteres an und würde mir viel lieber die Sonne auf den Bauch scheinen lassen. Kennst du das auch? Ich meine diese Tage, die noch so viel Positives an sich haben können, man hat aber trotzdem etwas daran auszusetzen, was die Laune aber eigentlich nur noch schlechter macht.

Ich habe lange darüber nachgedacht, wie ich solche Tage reduzieren kann, hatte aber lange keine Lösung parat. Klar gibt es viele Kleinigkeiten, mit denen man sich den Tag verschönern kann, aber irgendwie war mir das noch nicht genug. Das ging ziemlich lange so, bis ich einen tollen Post von Ronja zum Thema Dankbarkeit & Glücklichsein las. Ich finde die Idee klasse, jeden Tag einen Satz dazu zu schreiben, wofür man an diesem Tag dankbar war. Mit dieser Minute, die man sich am Tag Zeit nimmt, kann man glaube ich eine ganz schön große Wirkung erzielen. Man ruft sich in Erinnerung, was wirklich wichtig ist, was gut an diesem Tag war und wofür man dankbar ist. Und man hat direkt bessere Laune.

Die Idee, das in einer Art „5 Jahres Buch“ zu schreiben, fand ich von Anfang an ziemlich super. Wenn man das wirklich kontinuierlich durchzieht, kann man sich in den Jahren darauf an die guten Seiten dieser Tage zurück erinnern, was die Laune (hoffentlich) zusätzlich ein bisschen steigert. Allerdings finde ich den Preis für ein paar Vorgedruckte Seiten in einem schönen Einband teilweise ziemlich hoch. Da ich sowieso vorhatte, bei Hema zu bestellen, wanderte zu meiner Bestellung ein weiteres Notizbuch mit ausreichend vielen Seiten und einem schönen Deckel in meinen Einkaufswagen.

Dankbarkeit

Ein weiterer Vorteil an meinem Custom-Tagebuch: ich kann genau mit dem Tag anfangen, mit dem ich anfangen möchte. Üblicherweise fangen solche Bücher natürlich mit dem 1. Januar an. Somit wären in meinem Fall im ersten Jahr knapp 8 Monate leer geblieben. Mit dieser Lösung ist das aber nicht der Fall, und so beginnt es bei mir am 20. August. Ich habe es so eingeteilt, dass ich pro Tag etwa 3 Zeilen zur Verfügung habe. Mit dieser Einteilung reicht es zwar nicht ganz für 5 Jahre, sondern nur für 4, aber das finde ich gar nicht schlimm.

DankbarkeitZugegebenermaßen stören die Ringe etwas, worüber man aber ziemlich leicht hinwegsehen kann. Mittlerweile hat das Büchlein einen festen Platz neben meinem Bett. Jeden Abend vor dem Schlafen gehen nehme ich mir also kurz Zeit, lasse den Tag Revue passieren und schreibe auf, wofür ich dankbar bin. Durch dieses kleine Ritual gehe ich jeden Abend mit einer viel besseren Laune ins Bett, als früher. Und genauso wache ich mit einer viel besseren Laune auf und starte somit positiv in den Tag. Wenig Aufwand für eine große Wirkung.

Was machst du, um deinen schlechten Tagen einen Tritt in den Allerwertesten zu verpassen?

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4 Gedanken zu “Dankbarkeit – der Schlüssel zum glücklich(er) sein

  1. Wirklich schöne Idee, kenne auch ein paar Leute, die das machen und denen das gut tut. Mir hilft es oft schon enorm, vor die Tür zu gehen, am besten in die Natur und mal alles andere, was einen stresst für eine halbe Stunde zuhause zu lassen.
    Liebe positive Grüße 🙂

  2. Liebe Kaddy! Ich freue mich, dass dich mein Post dazu inspiriert hat selber ein Grateful Journal anzufangen! Nach wie vor schreibe ich – fast : ) – jeden Tag einen Satz hinein. Es hat mir wirklich geholfen alles ein bisschen entspannter zu sehen. Und ich freue mich schon total darauf, wenn das nächste Jahr beginnt und ich jeden Tag meinen Eintrag vom letzten Jahr lesen kann.
    Das Hema Notebook ist wunderschön! Ach die Hema Produkte…sowieso zum Verlieben.
    Ich wünsche dir einen tollen Sonntag! Liebe Grüße, Ronja

    • Ich finde es ist wirklich eine wunderbare Idee!
      Ja, die Sachen von Hema sind sowieso immer toll, muss mich jedes mal ziemlich zurückhalten, wenn ich durch den Shop stöbere :>
      Danke für deine Inspiration! 🙂

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